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Setzt Becks sein Image aufs Spiel?
Becks verlegt die Produktion für den amerikanischen Markt anfang 2012 in die USA. Ein gefährliches Unterfangen aus Divergenz Sicht.

Die Änderung des Herkunftsland (Country of Origin) ist immer dann schwierig, wenn die Marke bzw. die Kategorie sehr eng mit dem jeweiligen Land (positiv) in Verbindung gebracht wird. Es gibt einige Beispiele, wo diese vermeintlichen Schachzüge nach hinten losgegangen ist. Die Marke Löwenbräu gehört dazu. Der Exportweltmeister Heineken käme nicht auf die Idee, seine Produktion in die USA zu verlagern. Heineken wird übrigens von über 50 % der Konsumenten als ein deutsches Bier angesehen.

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2 Kommentare zu "Setzt Becks sein Image aufs Spiel?"

Rudolf Albert 08.12.2011 um 09:07 Uhr
Wenn 50% Heineken für deutsches Bier halten, dann lesen sie offenbar die Herkunftsbezeichnung nicht. Wo ist dann das Problem für Becks die Produktion nach USA zu verlegen? Die anderen 50%?
Heinz Günther 09.12.2011 um 10:40 Uhr
Das Problem liegt in der veränderten Wahrnehmung bei den US Konsumenten. Wenn die Konsumenten erfahren, dass Becks den Produktionsstandort wechselt, dann wird sich aus meiner Sicht die Qualitätseinschätzung für Becks (negativ) ändern. Ein Bier, was in den USA gebraut wird kann doch nicht so gut sein als im Ursprungsland, wo auch noch nach dem Reinheitsgebot gebraut wird, werden viele Verbraucher denken. Interessant bleibt auch abzuwarten, wie Becks diesen Wechsel kommuniziert, da sie bestimmt nicht mehr ihr Preispremium aufrecht erhalten können (teilweise wird der doppelte Preis verlangt wie für ein normales US Bier). Das diese Erwartungen nicht ganz aus der Luft gegriffen ist, zeigt das Beispiel Löwenbraü. Löwenbräu musste schon diese (negativen) Erfahrungen machen und Heineken wird nicht auf die Idee kommen, Ihren Standort zu verlagern. Im übrigen wird Heineken von fast 100% als europäische Importmarke in den USA wahrgenommen, wobei die meisten meinen, dass es aus Deutschalnd kommt. Heineken könnte durch die Becks Initiative gewinnen, z.B. dann, wenn der "enttäuschte" Becks Verbraucher, der weiter an einem deutschen /europäischen Ursprungsbier intressiert ist, nun zu Heineken oder einem anderen deutschen Bier wechselt.

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