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Hat die Lila Kuh nichts dazu gelernt?
Milka fährt seit geraumer Zeit eine "offensive"  Produktpolitik. Auf Basis von Divergenzüberlegungen ist dies sehr risikoreich. Unterstützt wird diese These durch eigene Analysen aus dem Hause Kraft Foods, die Mitte der 90er Jahren mit einer ähnlichen Strategie gescheitert sind.

Die Milka greift zwischenzeitlich fast alle Marktsegmente im Schokoladenbereich an. Dabei vergisst man, dass Inititativen, die nur auf die starke Marke setzen, die schwächeren Konzepte sind. Auch eine Marke wie Milka muss sich in einem neuen Segment bzw. in einer neuen Subkategorie ein Alleinstellungsmerkmal schaffen. Geschieht dies nicht, dann gehört man zu den Me Too Produkten, die über kurz und lang scheitern werden. Deutlich kann man dies auch an der Inflation der Sortenvielfalt im Schokoladenbereich sehen. Vor ca. 20 Jahren gab es noch 8 verschiedene Milka Schokoladen - Varietäten. Heute werden weit über 20 Schokoladen Sorten angeboten. Die Marktanteile bewegen sich natürlich nicht im gleichen Tempo sondern haben vergleichsweise
hömophatische Wachstumsentwicklungen, wenn überhaupt.

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